Die Geschichte des Taekwondo



                                        "Soo Bak"

Im heutigen Nordkorea waren auf Wandmalereien, die in zwei Königsgräbern
(aus der Zeit zwischen 37 v. Chr. und 668 n. Chr.) gefunden wurden, zwei mit-
einander kämpfende Männer zu sehen.

Dieser Kampfstil schien "Soo Bak" genannt worden zu sein, da diese beiden
Worte immer wieder im Zusammenhang mit den Zeichnungen zu finden waren.

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                                      "Taek Gyeon"

Auf Kampfsportveranstaltungen des damaligen "Soo Bak" wurde schließlich auch
eine besondere Technik vorgestellt, das "Taek Gyeon", die älteste Form des
heutigen Taekwon Do.

Unter "Taek Gyeon" wurde damals nicht nur eine körperliche, sondern vor allem
auch eine geistige Schulung im Sinne des Zen verstanden.

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                                      "Hwa Rang Do"

König Jin Heung erkannte den besonderen Wert dieser Ausbildung und gründete den
"Hwa Rang Do", eine Vereinigung junger Leute, die das "Taek Gyeon" verfeinerten und
sich intensiv in dieser Kunst übten um zu geistiger und körperlicher Vollendung zu
gelangen.

Nach fast einem Jahrtausend geriet "Taek Gyeon" aber fast wieder in Vergessenheit
und wurde über lange Zeit nur wenigen weitergegeben.

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                                      "Taekwondo"

Während der japanischen Besatzung, 1910 bis 1945, wurde "Taek Gyeon" verboten.
Nur wenige Meister übten und lehrten es heimlich, um es bis in unsere Zeit zu retten.

Nach 1945 wurde diese alte Kunst der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht und
erhielt 1955 durch General Choi Hong Hi auch einen neuen Namen: "Taekwon Do".
Der Weg des Fußes und der Hand = Körper & Geist.